Feldenkrais Doris Hanke

"Am Anfang der Weisheit steht die Selbsterkenntnis." Sokrates

Leichtigkeit – Beweglichkeit – Lebensfreude – Geschicklichkeit – Achtsamkeit


Wer wünscht sich das nicht? Die Feldenkraismethode kann ein Weg dahin sein.

„Viele von uns fühlen ein empfindliches Unbehagen, wenn Knochen und Muskeln erwähnt werden. Vertrauensvoll, aber ohne jedes Wissen über das was unter unserer Haut vor sich geht, gehen wir unseren täglichen Beschäftigungen nach, absolut angewiesen auf die Vorgänge im Inneren, aber mit dem selben Interesse daran wie ein Hund an seiner Anatomie.“
Mabel E. Todd in „Der Körper denkt mit”, (Verlag Hans Huber, München 2003).

Spüren Sie, wie Sie in diesem Moment, während Sie diese Zeilen lesen, sitzen? Wie haben Sie Ihre Füße aufgestellt? Sind die Knie über den Füßen? Sitzen Sie auf den Sitzbeinhöckern oder mehr auf den Oberschenkeln? Was ist mit Ihrem Becken? Ist es nach vorne gekippt, so dass Sie eher im Hohlkreuz sitzen oder nach hinten, und der Rücken bildet einen Bogen in die andere Richtung? Was ist mit den Schultern? Befinden sie sich in einer Linie mit dem Becken oder auch nicht? Ist Ihr Nacken frei beweglich? Was ist mit dem Kopf? Ist er eher nach vorne geneigt, aufrecht auf dem Kopf oder im Nacken oder seitlich geneigt? Wie atmen Sie? Ruhig ein und aus? Eher in den Bauch hinein oder in den Brustkorb? Haben Sie Ihre Sitzhaltung schon während dieser Minute verändert?
Wenn Sie jetzt aufstehen würden, wissen Sie, wie Sie das tun? Was bewegt sich zuerst, der Kopf, die Beine oder der Rumpf? Was ist mit den Füßen?

So ähnlich könnte eine Feldenkraisstunde beginnen.